Projects Photographs Notes Contact

Blog

Sun, 17 Aug 2008: Noch mehr Unschärfe
[Nerd, German]

Ganz vergessen: Seit ein paar Tagen gibt es Bilder vom Drachenbootrennen (1.-3. August) auf meinen Fotoseiten.

Auch wenn die Bewegungsunschärfe etwas übertrieben wirken mag, war das der einzige Weg, den Volksfestcharakter durch sportliche Dynamik zu ersetzen. Die unscharfen Bilder sind in der Gegend von 1/10s belichtet. Mit Monopod war die vertikale Ausrichtung ein Kinderspiel. Die im Rudertakt schwankende Geschwindigkeit, sowie die sich gegeneinander verschiebenden Boote und die Bewegung der Ruderer im Boot machten es möglich, horizontal sehr selektiv Schärfe zu vergeben und EInzelheiten zu betonen.

Alle Bilder vom Rennen

Comments
Sebastian (Sun, 17 Aug 2008):
Mmh, kann ich nichts mit anfangen, gefällt mir nicht und sagt mir auch nichts :-(
Micha (Sun, 17 Aug 2008):
Und wie stehts mit dem hier? Das ist übersichtlicher. :)

http://www.sump.org/photographs/saarland/C1887/
 

Tue, 29 Jul 2008: Zwilling der Unendlichkeit (Charles Seife)
[Book, German]

Etliche Hundert Jahre hat es gedauert, bis die Null als Zahl akzeptiert wurde. Das wirft unweigerlich die Frage auf, welche grundlegenden Dinge wir in unserem Zeitalter nicht sehen.

Wie es sich für ein Buch dieses Schlages gehört, ist es gespickt mit wenig bekannten Details aus dem Leben bedeutender Persönlichkeiten, wie zB. Blaise Pascal.
Der ist in seiner zweiten Lebenshälfte streng religiös geworden, und hat eine - heute primär bei Comedians beliebte - Argumentation pro Glauben entworfen: Egal, wie gering die Wahrscheinlichkeit für die Existenz Gottes ist, der unendliche Gewinn durch das ewige Paradies sorgt in jedem Fall dafür, das Religiosität spieltheoretisch die bessere Wahl gegenüber einem endlichen Leben ist.

Comments
 

Sat, 26 Jul 2008: Altglas
[Nerd, German]

Erstaunlich viel Glas aus DDR-Produktion ist immer noch im Umlauf. Bevor das Angebot nachlässt, habe ich mir noch zwei Pentacon Objektive gesichert. Beide ohne Zoom und Autofokus, dafür aber schön hell und deswegen richtig flexibel, wenn es um Tiefenschärfe geht. Eine angenehme Abwechslung zu den ganzen penetrant scharfen Bildern, für die Automatik und kleine Öffnungen sonst sorgen.

Das Bild rechts ist mit Blende f/1,8 aufgenommen und verschwimmt bereits 1cm vor und hinter der Schärfeebene. Die Gegenstände im Hintergrund, nur einen knappen Meter entfernt, sind garnicht mehr erkennbar.

Übrigens: Obwohl die Unschärfe Aufmerksamkeit vermeiden soll, ist sie als "Bokeh" bei Fotografen Betrachtungsgegenstand geworden.

Wikipedia: Bokeh

Comments
 

Sun, 13 Jul 2008: Vorsicht: Verkrüppelte Polfilter
[Nerd, German]

Polfilter, genau genommen Polarisationsfilter, lassen Licht nur in einer bestimmten Polarisationsrichtung durch und sind unter anderem ziemlich nützlich, wenn es darum geht, Reflektionen auf Fotos zu vermeiden.

Es gibt sie von verschiedenen Herstellern zu recht unterschiedlichen Preisen, und wenn man den einschlägigen Foren und einem oft erwähnten Test einer Foto-Zeitschrift glaubt, dann liegen die Unterschiede primär in der optischen Auflösung, sowie in der Vergütung des Glases.

Ich behaupte: Totaler Quatsch, weil die wichtigste Eigenschaft, nämlich die Fähigkeit, Licht mit bestimmter Polarisierung zu filtern, nicht berücksichtigt wird. Diese Fähigkeit ist bei den verschiedenen Filtern aber sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Der preiswerte Filter (Dörr), den ich mir kaufte, offenbarte seine wirkliche Schwäche schon beim ersten Foto: Da wo vorher die Reflektion (oberes Bild) war, tauchte ein blauer Fleck (mittleres Bild) auf, für den es keine offensichtliche Quelle gab. (Der Himmel war grau.)

Daraufhin testete ich den Filter mit bloßem Auge an meinem LCD-Monitor. LCD-Monitore emittieren bekanntlich polarisiertes Licht. D.h. durch geeignete Drehung des Filters müsste sich eine weiße Fläche auf einem LCD-Monitor komplett schwarz färben. Mit dem Dörr-Filter zeigte sich lediglich ein kräftiges Blau.

Enttäuscht brachte ich das Teil zum Händler zurück und der - selbst baff - hatte nichts dagegen, dass ich sein Filter-Sortiment mal an einem seiner LCD-Schirme durchtestete. Hier die Ergebnisse:

  • Dörr: kräftiges Blau
  • Dörr Digital: dunkles Blau
  • Dörr Digital High Grade: sehr dunkles Blau, aber noch problemlos zu sehen
  • B&W: sehr dunkles Blau, aber noch problemlos zu sehen
  • Rodenstock: Schwarz

Weiteres Suchen nach ähnlichen Erfahrungsberichten brachte nichts. Lediglich der Wikipedia-Eintrag zu Polfiltern enthält - ohne weitere Erklärungen - folgenden Satz: "Viele gängige Filter weisen im Blaubereich keine große Sperrwirkung mehr auf."

Dass Blau die Problemfarbe bei Polfiltern ist, ist eigentlich nachvollziehbar, schließlich hat Blau die kürzeste Wellenlänge und mogelt sich daher wohl am ehesten quer zum Filter durch. Was man mit einem blaustichigen Polfilter anfangen soll, ist mir allerdings ein Rätsel. (Es sei denn, man begnügt sich damit, den Himmel zu fotografieren.)

Das untere Bild zeigt meinen neuen Polfilter (Rodenstock) beim LCD-Test. Beide Bildhälften wurden mit Polfilter vor der Linse und manueller Belichtung mit den gleichen Einstellungen aufgenommen. (0,8s; f/5,6; ISO 400) Im gesperrten Zustand ist mit bloßem Auge nichts mehr zu erkennen.

Wikipedia: Polfilter

Comments
 

Mon, 16 Jun 2008: Die Zukunft gehört Europa
[Miscellaneous, German]

Europa. Früher war das einfach nur der Name unseres Kontinents. Inzwischen ist damit aber immer öfter ein ferner Ort gemeint, der fortlaufend Richtlinien produziert, von denen deutsche Politiker gern behaupten, sie wären dafür nicht verantwortlich, müssten sie aber trotzdem umsetzen. Ja, man könnte sogar unterstellen, Europa ist eine Erfindung der Politik, um die Verantwortung für unpopuläre Gesetze abschieben und demokratische Abstimmungsprozesse aushebeln zu können.

Da verwundern auch die Entsetzenschreie nicht, nachdem es ein kleines Land gewagt hat, die Bevölkerung über die umbenannte europäische Verfassung abstimmen zu lassen. Dabei musste man doch aus der ersten Runde der Verfassungsabstimmung wissen, dass den Bürgern solch wichtige Entscheidungen nicht zuzutrauen sind - besonders dann nicht, wenn sowieso nur ein Ergebnis erlaubt ist. Europa und Basisdemokratie, das verträgt sich eben nicht.

Aber es gab nicht nur Entsetzen: Der ein oder andere Funktionär äußerte sich in der Presse durchaus zuversichtlich, die irischen Gesetze, die die Volksabstimmung notwendig machten, beim nächsten Anlauf irgendwie umgehen zu können.

Demokratie war gestern. Die Zukunft gehört Europa.

Comments
Martin Hedler (Tue, 17 Jun 2008):
Die Lösung

Nach dem Aufstand des 17. Juni
Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands
In der Stalinallee Flugblätter verteilen
Auf denen zu lesen war, daß das Volk
Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe
Und es nur durch verdoppelte Arbeit
zurückerobern könne. Wäre es da
Nicht doch einfacher, die Regierung
Löste das Volk auf und
Wählte ein anderes?

(Bertolt Brecht, 1951)
Quelle: http://sven-jordan.de/shosta-kap1a.html
 

Fri, 23 May 2008: Frohe Botschaften (Dirk Maxeiner, Michael Miersch)
[Book, German]

Kurzzusammenfassung: Die Welt geht nicht unter.

Hübsche Anekdote zur Bevormundung der dritten Welt:

..., kam rasch die Rede auf die von Ökoaktivisten vielfach gelobten Solarkocher. Wir haben bei unseren Reisen ein solches Gerät noch nie in einem richtigen Dorf gesehen,... Wie kommt das eigentlich? [...] Erstens: In vielen heißen Ländern bereiten die Menschen ihre Mahlzeiten vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang zu...

Comments
 

Sun, 18 May 2008: Armut nicht mit Armut verwechseln
[Miscellaneous, German]

Ein Lottogewinn von 5 Millionen Euro lässt 2 Haushalte in Deutschland verarmen.

Wie geht das? Eigentlich ganz einfach: Alles was man dazu braucht, ist eine schlechte Armutsdefinition, wie sie auch im Armutsbericht der Bundesregierung verwendet wird. Nach dieser Definition ist jeder arm, der weniger als 60% des Durchschnittseinkommens erhält. Steigt das Durchschnittseinkommen, werden plötzlich Menschen als "arm" eingestuft, deren reale Lebenssituation sich überhaupt nicht verschlechtert hat.

Die folgende Überlegung ist stark vereinfacht, der Effekt tritt aber auch bei genauer Rechnung auf: Die Armutsgrenze liegt zur Zeit bei 781 Euro im Monat. Es gibt in Deutschland 4,5 Millionen Haushalte mit einem Durchschnittseinkommen zwischen 500 und 900 Euro. Verschiebt sich die Armutsgrenze um einen Euro, verarmen in diesem Einkommensbereich im Schnitt 12000 Haushalte - zumindest auf dem Papier.

Ein Lottogewinn von 5 Millionen Euro bringt bei 5% Zinsen und 50% Besteuerung derselben immerhin ein Zusatzeinkommen von 10000 Euro monatlich. Dadurch steigt das Durchschnittseinkommen aller deutschen Haushalte zwar nur um 0,03ct (und die Armutsgrenze um 0,02ct), aber das genügt bereits, um im Mittel 2 Haushalte unter die Armutsgrenze zu drücken. (Oder genau genommen die Armutsgrenze über 2 Haushalte zu heben.)

Comments
Dr. Atef Berlin (Sat, 14 Jun 2008):
Ich hätte nicht erwartet, daß soviel besteuert wird, das ist ja der wahnsinn.
 

Thu, 8 May 2008: Die Unerzogenen
[Movies, German]

Ein Mädchen versucht aus dem asozialen Leben seiner Eltern und deren Freunden auszubrechen. Die Existenz der Eltern ist geprägt durch Faulenzen, Drogen, krumme Geschäfte und einer berechtigten Angst vor der Polizei.

Echte Trailer-Trash Drögheit, wie man sie aus amerikanischen oder osteuropäischen Filmen kennt, kann der Film leider nur begrenzt vermitteln. Da hilft es auch nichts, dass einer der Freunde der Familie nicht müde wird, immer wieder zu sagen, wie sehr er sich langweilt.

Die Integrationsschwierigkeiten des Mädchens sind aber recht hübsch dargestellt. 3 out of 5

Comments
 

Sun, 4 May 2008: Laufband
[Miscellaneous, German]

Nach einer längeren Laufpause und ein paar Wochen im Studio, um mich wieder einzugewöhnen, ging es dieses Wochenende bei perfektem Wetter vor die Tür. Die Freiheit und Ruhe genießend, dachte ich noch etwas über die Banderfahrungen nach. Neben den ganzen "normalen" Läufern, die man gleich wieder vergisst, gab es auch ein paar auffällige Typen:

Der Hamsterrad-Champion
Läßt die Motoren auf höchster Stufe fauchen, damit jeder merkt: hier ist ein Spitzensportler am Gerät. Davon, mal 1-2 Grad Steigung einzustellen, um wenigstens den fehlenden Luftwiderstand auszugleichen, hält der Champion nichts. Schließlich geht es nicht um Fitness, sondern um Höchstgeschwindigkeit. Keiner kann so schnell auf der Stelle treten wie er.
Insgeheim hofft er darauf, dass man bei der nächsten Laufbandgeneration ein Gefälle einstellen kann, denn nur so wird er sein sportliches Potential voll entfalten können.

Der Mehlsack
Läuft nicht, sondern fällt vornüber, weil sich das Band unter ihm wegbewegt. Glücklicherweise schafft er es immer im letzten Moment, den Fall durch beherztes, alles erschütterndes Aufstampfen abzubremsen. Da unerbittlich ein Fall auf den anderen folgt, steht ihm während des ganzen Trainings Leiden und Panik ins Gesicht geschrieben.

Der Skifahrer
Verwechselt das Laufband mit einem Schlepplift und läßt sich mit eisernem Griff am Gerät übers Band ziehen. Weil auf dem Band noch nicht mal Kunstschnee liegt, bleibt ihm nichts weiter übrig, als Schritte zu machen, um nicht der Länge nach am Griff hängend zu enden.
Hätte er Rollschuhe an, sähe es sicher nur halb so albern aus.

Der Ängstliche
Sicherheit geht vor, und so hält er alle 5 Minuten das Band an, um abwechselnd seinen Puls zu kontrollieren oder die hochdelikate Balance seines Flüssigkeitshaushaltes durch geeignete Getränke zu korrigieren.
Dergleichen im Lauf zu erledigen ist für ihn so tabu wie Handynutzung auf der Autobahn. Laufen ist kein Spaß, sondern gefährliches Unterfangen. Überhaupt läuft er nur deshalb, weil es gesund sein soll - wenn man vorsichtig ist.

Comments
Sebastian (Tue, 6 May 2008):
Wunderbar! Und welcher Typ bist du?
Thomas (Wed, 14 May 2008):
hehe, der skifahrer is mein favorit und die idee mit den rollschuhen test-würdig ;)
viele grüße ins saarland!
 

Sun, 27 Apr 2008: WordPress Wettlauf der x-te
[Nerd]

Da ich immer wieder belächelt werde, weil ich lieber auf meine eigene Blog-Software setze, anstatt WordPress zu verwenden, konnte ich mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen, als heute auf heise.de mal wieder eine neue WordPress-Lücke gemeldet wurde.

Entgegen der Behauptung von Heise, Details zu der Sicherheitslücke seien noch nicht veröffentlich worden, findet sich auf BugTraq bereits seit zwei Tagen eine genaue Beschreibung des Problems, die jedem einigermaßen technisch versierten Nutzer erlaubt, in verwundbaren Blogs Admin-Rechte zu erlangen. Oder in anderen Worten: The race is on.

Damit keiner behaupten kann, das wäre ein unglücklicher Einzelfall, hier noch eine Statistik für WordPress + Plugins aus meinem BugTraq-Archiv:

JahrSicherheitslücken
2008 (bis heute)15
200732
200613
20056
20046

Meldung bei heise.de
BugTraq: Wordpress 2.5 Cookie Integrity Protection Vulnerability (Englisch)

Comments
Sebastian (Sun, 27 Apr 2008):
Wow, es gibt jetzt eine Kommentarfuntkion hier ;-) Nagut, zum Thema: Nicht jeder Nutzer dieser Welt hat leider die Fähigkeit sich selbst einen Blog zu programmieren. Auch wäre es irgendwie ziemliche Verschwendung, wenn jeder immer das Rad wieder neu erfinden würde, oder?
Micha (Sun, 27 Apr 2008):
Ja, und nicht nur hier. Bis auf die Übersichtsseiten kann man jetzt alles kommentieren. Mal schauen, wie lange das ohne explizite Freigabe gut geht.

Mein Eintrag bezieht sich nur auf mein Blog und die Kopfschüttler. Nichts läge mir ferner als irgendwem WordPress zu verbieten.

Nochmal mein Standpunkt: Es ist keineswegs absurd, eine eigene Lösung zu haben. Besonders wenn man nur wenige Funktionen braucht, kommt man mit bedeutend weniger Angriffsfläche aus. Aus meinem Bauchgefühl heraus würde ich schätzen, dass sich durch WordPress die Anfälligkeit meines Servers mindestens um Faktor 10 erhöhen würde. Um das zu vermeiden investiere ich gern mal 1-2 Tage.

Wer natürlich einen ganzen Haufen Funktionen braucht, muss eben in den sauren Apfel beißen, seinen Server als latent gehackt betrachten, regelmäßig updaten, backupen und hoffen.

Außerdem rate ich natürlich jedem Anfänger davon ab, ein eigene Blog-Software zu schreiben. Neben einem Gästebuch dürfte ein Blog die kleinstmögliche Anwendung sein, um alle webtypischen Sicherheitsfehler das 1000. mal zu machen und den Leuten in die Falle zu laufen, die genau darauf gewartet haben.
Sebastian (Sun, 27 Apr 2008):
Ja, es bringt ja auch nichts SAP einzuführen, wenn man nur ein kleines Buchführungsprogramm braucht. Ich persönlich nutze Wordpress, weil es eine breite Community hat und man deshalb nicht wegen jeder Änderung selbst coden muss, sondern die meisten Sachen über ein Plugin erledigen kann. Ich bin einfach zu faul ;-)
Micha (Sun, 27 Apr 2008):
Ich sehe das genau entgegengesetzt: Ich bin zu faul für Plugins und 3rd-Party-Programme. Wie oft schaust du denn auf den diversen Websites nach, ob deine ganzen Plugins noch aktiv entwickelt werden und ob es eine neue Version davon gibt?

Bei mir kommt nix drauf, was nicht zur Standarddistribution gehört. Da brauch ich nur genau ein Update-Tool zu starten. Das erledigt alles für mich. Das nenne ich bequem.

(Meinem eigenen Paranoia-Code vertraue ich ja. ;)
Sebastian (Thu, 1 May 2008):
Das mit den Updates ist bei Wordpress elegant gelöst. Du loggst dich ein und siehst sofort, ob es für irgendwelche Teile neue Versionen gibt. In der aktuellen Version von Wordpress kannst du sogar durch einen Mausklick die Plugins aktualisieren lassen. Mehr Komfort geht kaum.
Torsten (Thu, 1 May 2008):
Ich hätte nie gedacht, dass man ausgelacht wird, wenn man NICHT Wordpress nutzt. Wenn ich die Zeit und Muse hätte, mir ein eigenes Blog-System zu schreiben, würde ich das sofort tun und wäre sicherlich zufriedener. Dann entspricht nämlich alles meinen Anforderungen.

Wordpress kann vieles, was mich nicht im geringsten interessiert, und hat dafür Probleme und Einschränkungen, die mich immer wieder nerven. Wenn man dann mit den Plugins und Themes anfängt, sucht und frickelt man schon wieder so lange rum, dass man in der Zeit auch schon fast wieder ein eigenes kleines System, welches einem die Grundbedürfnisse erfüllt, erstellt hat - vor allem wenn man so fit ist wie Du, Micha. Mich wundert, dass Du Dich da so beeindrucken lässt :)

Ich hole mir Wordpress und passenden Kram aus dem SVN-Repository. Das macht die Updates schnell, und meistens einfach und schmerzlos. Der Umgang mit eventuellen Modifikationen, die leider manchmal nötig, wird dadurch auch vereinfacht. Wenn die Jungs noch Branches oder Tags anbieten würden, die die Datenbankstruktur garantiert nicht ändern, könnte man sogar alles automatisch aktuell halten.

Apropos Modifikationen, der Wordpress-Code ist in großen Bereichen grauenhaft, von daher sind die ganzen Sicherheitslücken und seltsamen Fehler, die ständig beseitigt werden müssen, wahrlich keine Überraschung. Wer es benutzt, sollte sich wirklich ständig auf dem laufenden halten und hätte dann sicherlich auch keine Nerven mehr, über Eigenbaulösungen zu lachen, solange die professionell wirken ;)
Rainer (Mon, 5 May 2008):
Da kann ich doch meinen Senf nicht halten ;-)
Erstens mut Du dann bei Deinem Anspruch schon die gesamte Kette betrachten. Apache 2.2.3 hat einige bekannte Lcken - jedenfalls wenn die fraglichen Module verwendet werden. Suse macht m.W. keine Backports.
Zweitens gibt es bei Wordpress mit Spamkarma eine Lsung, die das Kommentieren den Besucher nicht gngelt, so wie Du es tun mut (Textcaptcha)
Zweifellos - die Updatefrequenz bei Wordpress ist gruselig hoch; und jedes Update hnelt einer Operation am offenen Herzen. Das hat Grnde: zum Einen php, was es jedem Dilettanten leicht macht, Anfngerfehler einzubauen. Und zum Anderen Wordpress selbst: Dahinter steht die Firma Wordpress, die ihr Geld durch Hosting verdient - und das eben nicht mit dem gemeinen Wordpress, sondern mit Wordpress-, ind das zwar nderungen aus Wordpress einflieen, aber kaum umgekehrt. Schade.
Schlielich ist frden Normalo, der Bloggen aber nicht Programmieren will/kann, eine selbstgebaute Lsung schlicht unmglich.
UND: TATATAA: der validator mag meine Wordpress-Seite, Dein Blog hingegen nicht ;-P
Rainer (Mon, 5 May 2008):
Und an den Umlauts musst Du noch arbeiten.
Ich verwende gerade: Mozilla/5.0 (X11; U; Linux i686; de; rv:1.8.1.14) Gecko/20080410 SUSE/2.0.0.14-2.1 Firefox/2.0.0.14
Micha (Tue, 6 May 2008):
SuSE macht keine Backports? Aber Hallo. Erinnerst du dich nicht mehr, wie viele Leute
seinerzeit Blut gespuckt haben, weil Features des 2.6er Kernels bei SuSE schon
in der 2.4 drin waren?
Aber zurück zum Thema: Diese "2.2.3" hat natürlich die ganzen Fixes. SuSE Online Updates ändern eigentlich nie die Versionsnummer. Will man nicht nur wichtige Patches haben, sondern neue Versionen mit allen neuen Features (und Bugs), muss man gesonderte Repositories nutzen.

Abgesehen davon sage ich auch nicht, dass mein Computer völlig sicher ist, sondern nur (wie bereits oben geschrieben), dass sich das Risiko durch WordPress in meinen Augen mindestens um Faktor 10 erhöht.

Du findest Spam Karma toll, andere nicht (mehr):

http://www.darcynorman.net/2008/02/17/switching-from-spam-karma-2-to-akismet/

(Das alte Monokultur-Problem. Bei genug Verbreitung lohnt sich fast jeder Aufwand, ein System auszuhebeln - was wieder für mehr Diversity bei Blog-Software spricht.)

Was PHP angeht, stimme ich dir zu. Aber die armen PHP-Jungs können da auch nichts dran ändern, weil ja sonst tolle Programme wie WordPress nicht mehr laufen.

Die Validität habe ich dem lustigen Video unten geopfert, weil das Internet ja jetzt erwachsen ist, und sich nichts mehr vom W3C vorschreiben lassen muss.

Und nein, die Umlaute hat auch nicht das Blog auf dem Gewissen, sondern ein Editor, der unbedingt utf-8 machen wollte.

Schöne Grüße nach Jena
Rainer (Tue, 6 May 2008):
Backports: Da trügte mich offensichtlich meine Erinnerung. Generell finde ich das Konzept von Backports doof: wo Version x draufsteht, soll nicht x+n drin sein.
Spamkarma: Jedenfalls für mich hat es bisher absolut schmerzfrei funktioniert. Akismet muß man registrieren - sowas vermeide ich nach Möglichkeit.
PHP-(Programmierer): Ich hatte neulich das "Vergnügen", ein wenig Code Review zu treiben. Da kamen so Sachen wie (sorry für die Formatierung - magst Du ein Code-Tag einbauen? ;-)):

//create the awstats data dir what
mode is safe here??
mkdir ($this>
MCONF['awstatsdatadir'].t3libdiv::GPvar('config').'/', 0777);
} else {
chmod
($this>
MCONF['awstatsdatadir'].t3libdiv::GPvar('config').'/', 0777);
+ @chmod ($this>
MCONF['awstatsdatadir'].t3libdiv::GPvar('config').'/', 0777);
}
// I hope this works

Ich bin sicher, das hätte es bei Dir nicht gegeben. Die Welt ist schlecht und wird bald untergehen - und die Webagenturen sind schuld!
Würde ich heute eine Skriptsprache für Web verwenden, würde meine Wahl wohl auf Python fallen, Python ist schön konsequent im Gesamtaufbau - und (gezwungenermaßen) lesbar.
Validität: Ja, das sehe ich ähnlich. Im Browserkrieg haben sowohl Netscape als auch Microsoft Validität im Bewußtsein der Webdesigner zu einer Nebensache gemacht. Das muß man zwar nicht schön finden, kommt aber daran nicht vorbei. Insofern ist Validität ein nice to have - schön, wenn es da ist, und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter.
Micha (Wed, 7 May 2008):
Klar, Backports sind etwas unübersichtlich und eventuell kommen auch Fehler rein, die in der offiziellen Version nicht sind, aber dafür muss man keine Angst haben, nach einem kleinen Update plötzlich eine völlig andere Software vorzufinden. (Den Apachen möchte ich da mal ausklammern, die haben scheinbar ein gutes Release-Management)

Sehr hübsches Snippet. :)
Hatte erst nur die 0777 gesehen, weil ich Typo3 nicht kenne, aber nachdem Google mir verraten hat, was GPvar ist...

Vielleicht wäre es eine Lösung, Google für Exploit-Suchen noch effizienter zu machen. Wenn böse Bugs innerhalb eines Tages zum Defacing (oder tausenden seltsamen Verzeichnissen) führen, hätte die kaputte WebApp keine Chance mehr, sich zu verbreiten und würde dann (hoffentlich) nur noch den Entwickler selber treffen.
 

Sat, 12 Apr 2008: Stellvertreterwahlrecht
[Miscellaneous, German]

Nachdem Herzog richtig bemerkt hat, dass die Politik Gefahr läuft, die Rentner auf Kosten der Jungen mit Wahlgeschenken zu überhäufen, liest man plötzlich überall vom Stellvertreterwahlrecht. Kinder sollen Wahlstimmen bekommen, um den steigenden Einfluss der Rentner im Wahlsystem zu bremsen. Damit die kleinen Racker aber nicht für einen Lolli das Kreuz bei der NPD machen, werden die Stimmen fürsorglichen Eltern übertragen.

Gute Idee? Nein, weil Herzogs Bemerkung - und damit auch alle daraus gezogenen Schlüsse - viel zu kurz greift.

Der Konflikt ist nicht zwischen jung und alt, sondern zwischen Steuerzahler und Transferleistungsempfänger. Zu letzteren gehören eben nicht nur Rentner, sondern auch die berühmten bildungsfernen Schichten. Und was machen die anstatt sich zu bilden oder zu arbeiten? Richtig: Kinder.

Käme es also zum Stellvertreterwahlrecht, dann würden Menschen, die kaum ihr eigenes Leben regeln können, plötzlich mit Wahlstimmen überhäuft.

Da trifft es sich auch gut, dass die Hartz-IV-Sätze an die Rente gekoppelt sind.

Comments
 

Sun, 2 Mar 2008: Die Arithmetik des Diophantus
[Nerd]

So wurden mathematische Kenntnisse vor über 1600 Jahren vermittelt. Übersetzt ins Deutsche und eine zeitgemäße mathematische Darstellung. Diophantus' Schreibweise wird ebenfalls erläutert.

Scan: Die Arithmetik des Diophantus von Alexandria (Deutsch)

Comments
 

Sat, 23 Feb 2008: Software vs. Hardware
[Nerd]

During the last weeks I barely had a working computer. My main machine slowly died on me during the last two years by crashing more and more often, until it would produce kernel panics whenever there was some load. Until recently I refused to buy a new computer because of a rule I always adhered to in the past: The new machine has to be at least twice as fast as the old one. But there seemed to be no such machine for four years now.

Yes, the benchmarks say that such devices exist, but only by means of multiple cores. Multiplying the computing power by two just because there are two cores seems like math for marketeers, but nothing that will happen with current software. Clock frequency has only gone up 50% in the last four years. It appears hardware engineers have given up on fighting with quantum mechanics for higher frequencies and instead resorted to copy&pasting cores into their designs. It certainly sounds a lot easier.

Anyhow, now I was forced to buy a new computer, and of course couldn't resist to do a little testing on my own. I went for encoding DVD images as mp4 using mencoder with lavc and the same single pass high quality settings in all tests: (The price for both CPUs was about the same at the time of purchase.)

  • Old machine (4 years old) - 50pfs
  • New machine, single threaded - 80fps
  • New machine, multi threaded - 105pfs
  • New machine, single threaded, two videos parallel - 150pfs

A single core is 60% faster, defining the worst case speed up of the new machine. Enabling multi-threading in the codec improved performance over the old system by 110%. On one side this is good news, because I was hoping for a 100% gain when ordering the computer. On the other side its sad when compared to the full CPU potential shown when encoding two videos in parallel in which case it is 200% faster than the old machine. There is quite some room for improvement in the codec. Before testing I was afraid the memory interface would be the bottleneck, but the software is the weak link here.

Its funny how times change: After many years during which clever hardware engineers compensated for all the crappy software by creating better and faster hardware designs, they now need the help of the software people to make their hardware run faster.

While CPU development has slowed down, at least the fan size still doubles every two years. See the pictures on the right.

Comments
 

Tue, 5 Feb 2008: Warum Gott doch würfelt (Marcus Chown)
[Book, German]

Rundumschlag von Quanten- bis Relativitätstheorie.

Comments
 

Mon, 4 Feb 2008: Behavioral Finance (Joachim Goldberg, Rüdiger von Nitzsch)
[Book, German]

Ein wenig langatmig, aber doch ein Augenöffner: Die Grenzen des menschlichen Gehirns im Umgang mit Zahlen, der schlechte Einfluss von Emotionen und Tipps, sich einen Rest Verstand zu bewahren.

Ein Tipp, der mir besonders gut gefiel, weil er mich an ein Aktionärsforum erinnert:

Denken Sie immer daran: An den Finanzmärkten gibt es keine Freunde. Höchstens die kurzlebige Solidargemeinschaft derjenigen, die allesamt einen Verlust nicht wahrhaben wollen.

Comments
 

Tue, 29 Jan 2008: Gedudel 2.0
[Miscellaneous, German]

Seit meinem Umzug nach Saarbrücken habe ich keinen PC im Wohnzimmer stehen. Das ist an sich ganz hübsch, nur auf Dauer durch die fehlende Musik ein wenig still. Also nichts wie los, einkaufen. Es sollte irgendwas werden, das über WLAN entweder vom PC aus als Soundkarte ansteuerbar ist, oder aber auf die Musik auf dem Rechner zugreifen kann.

Ich weiss gar nicht, wie ich den Eindruck beschreiben soll, als ich mich in den "Unterhaltungselektronik"-Läden umsah. Am ehesten entsprach er einem Besuch im Dampfmaschinenmuseum. Riesige Kästen mit ganz wenig Funktion. Seit den 80er Jahren hat sich da nicht viel getan. Nur die Gehäusefarbe scheint im Wechsel der Mode immer mal von Schwarz auf Silber und wieder zurück zu wechseln. Computer- und Internetrevolution sind an diesen Relikten aber spurlos vorbei gegangen. Von Integration ins Heimnetz, Steuerung über PC oder gar Anbindung an Internetdienste ist nichts zu sehen. Und das obwohl inzwischen die Mehrheit der Bevölkerung Internetzugang hat.

Im Netz gibt es aber zum Glück Anbieter, die zeigen, wie es gehen kann: Meine Wahl fiel auf die Roku SoundBridge M1001. (Nicht verwechseln mit der Home Edition von Pinnacle.) Einen kleinen Zylinder mit großem Display, der fast überall Platz findet, Musik vom Rechner und aus dem Internet über WLAN (auch WPA) abspielen kann und auch vom Browser aus fernsteuerbar ist. Dazu noch ein paar aktive Lautsprecher. Fertig.

Als gutes Internetradio kann ich an dieser Stelle Iceberg Radio empfehlen. Das ist ein kanadischer Sender mit über 100 Kanälen mit verschiedensten Musikrichtungen. Komplett werbefrei und ohne dummquatschende Radiofritzen. Bequemer geht es nicht mehr: Einfach den Stil auswählen und schon spielt den ganzen Tag gute Musik.

Roku Labs - Details zur Soundbridge
Radio Roku - Community mit Anbindung an die SoundBridge
Teufel - Viel Bang für den Buck, wenns um Lautsprecher geht

Comments
 

Thu, 24 Jan 2008: Hurra, wir retten die Welt (Dirk Maxeiner)
[Book, German]

Warnung: Wer meint, Al Gore habe den Friedensnobelpreis zu recht erhalten und darüber hinaus noch zu hohem Blutdruck neigt, sollte dieses Buch auf keinen Fall in die Hand nehmen.

Mal abgesehen von wackeligen Hypothesen um Ursachen und Auswirkungen des Klimwandels und der zweifelhaften Maßnahmen zu seiner Verhinderung, gibt es noch eine ganz andere Frage, die der Westen mal wieder voreilig stellvertretend für den Rest der Welt beantwortet hat: Was ist eigentlich das richtige Klima? In anderen Weltgegenden empfindet man das jetzige Klima nämlich keineswegs als optimal:

Pjotr Chomjakow, Geograf vom Moskauer Institut für Systemanalyse, will darin [Erwärmung] deshalb auch keine Katastrophe sehen: "Der Norden wird aufblühen und vermögend werden." Zusammen mit weiteren russischen Klimaforschern hat er eine Studie veröffentlicht und leitet daraus Forderungen ab. "Wenn wir mithelfen sollen, die globale Erwärmung zu verhindern", sagt Chomjakow, "müssen wir auch entschädigt werden für die wirtschaftlichen Vorteile, die uns dadurch entgehen." Auch Wladimir Putin meint: "Wir hätten nichts dagegen, wenn es etwas wärmer würde."

Da es in der Vergangenheit so gut wieder jedes Klima schon einmal gegeben hat, ja sogar heutige Wüsten mit dichtem Wald überzogen waren, ist noch mit vielen weiteren Temperatur- oder Schadensersatz-Forderungen zu rechnen.

Aber bis dahin ist der Klimawandel vielleicht den Weg des Waldsterbens und des BSE gegangen. Den Weg der unvermeidbaren Katastrophe, an die sich schon ein paar Jahre später keiner mehr erinnert.

Comments
 

Sun, 20 Jan 2008: Poincares Vermutung (Donal O'Shea)
[Book, German]

Hochspannende Unterhaltung für Nerds.

Auch wenn das Buch natürlich mit dem 2003 geglückten Beweis der Vermutung endet, geht es in erster Linie um die Entwicklung von Topologie und Geometrie bis hin zu Poincares Vermutung. Der Beweis selbst wird nur knapp angerissen, weil vermutlich einiges mathematisches Rüstzeug zu seinem Verständnis notwendig wäre.

Von dieser Sorte Buch gibt es viel zu wenig. Mathematik wird plötzlich spannend, wenn man nachvollziehen kann, wie mühsam das Wissen errungen wurde. Was in Mathebüchern gern als offensichtliche Folgerungen banalisiert und damit automatisch langweilig gemacht wird, sind in Wirklichkeit Denkleistungen, die teilweise über Jahrhunderte kein Mensch zu erbringen vermochte, bis es durch Talent oder glückliche Fügung gelang.

(Wem dieses Buch gefällt, der sollte auch "Fermats letzter Satz" lesen. Und umgekehrt.)

Comments
 

Sun, 6 Jan 2008: Die Aura der Wörter (Reiner Kunze)
[Book, German]

Durchaus nachvollziehbare Argumentation gegen die Rechtschreibreform: Es wäre viel einfacher gewesen, die unvollständige Beherrschung der komplexen Regeln zu tolerieren, anstatt die Sprache zu reduzieren.

Rechtschreibregeln können zwar unterschiedlich verständlich, nicht aber einfacher sein, als es die Kompliziertheit der Sprache erlaubt, und da der Entwicklungsstand der Sprache stets von den höchsten Anforderungen der Sprachgemeinschaft bestimmt wird, mußte die geschriebene Sprache partiell um hundert Jahre zurückentwickelt und in zahlreichen Einzelfällen bis zur Peinlichkeit primitiviert werden, um Regeln einführen zu können, die dem Leistungsvermögen am unteren Ende der Bildungsskala scheinbar entsprachen.

...

Im Interesse der Menschen wäre es, für die leistungsfähigste Sprache die leistungsfähigsten Rechtschreibregeln zu fordern, jeden zu fördern, der sich bemüht, sie sich anzueignen, und niemanden zu benachteiligen, weil er sie unvollkommener beherrscht als andere...

Comments
 

Fri, 28 Dec 2007: Big Bang (Simon Singh)
[Book, German]

"Will man einen Apfelkuchen von Grund auf selber machen, muß man zuerst das Universum erschaffen." - Carl Sagan

Simon Singh ist erstaunlich verlässlich, wenn es darum geht, Wissenschaft in spannende und unterhaltsame Lektüre zu verwandeln. Das Buch beinhaltet nicht weniger als die Geschichte der Erkenntnisse über unsere Welt.

Comments